Unsere Idee ist es, in Gegenden mit sehr geringer Wahlbeteiligung Grundsatzgespräche über Politik zu führen. Wir wollen dabei den Menschen vor allem zuhören, und ihnen zeigen, dass sie ernst genommen werden und ihre Meinung zählt. Dadurch wollen wir politische Bildung betreiben und gleichzeitig eine gesellschaftliche Brücke schaffen, sodass sich Menschen wieder politisch gegenseitig zuhören.

Wir wollen diese Gespräche in drei Rahmen stattfinden lassen: als Haustür-Gespräche, als Marktplatzgespräche und als Gruppengespräche z.B. in Betrieben oder Vereinen. Grundsätzlich wollen wir das Gespräch mit Fragen über Werte und Ideale beginnen, um dann zu konkreten politischen Fragen überzuleiten.

  1. Grundsatzfragen, z.B. „Welche Werte sind Ihnen besonders wichtig?“, „Wie möchten Sie, dass das Land in zehn Jahren aussieht?“, „Was halten Sie für das dringendste Problem des Landes?“
  2. „Werden Sie bei der Bundestagswahl Ihre Stimme abgeben?“
  3. Politische Fragen z.B. „Welche Partei würden Sie wählen?“, „Glauben Sie, diese Partei unterstützt Ihre Werte/Ziele?“ „Fühlen Sie sich ernstgenommen von der Politik? Warum nicht?“

Durch das Verknüpfen von Grundsatzfragen mit konkreter Politik sollen die Gespräche Interesse an Politik wecken, dem Gegenüber das Gefühl vermitteln, ernst genommen zu werden, und dem Gesprächspartner helfen, zu einer aufgeklärten, wertebasierten Wahlentscheidung zu finden.