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Gesellschaftsdenken — Europaeinsatz #2

Die Europawahl rückt immer näher und mittlerweile haben auch die Parteien ihren Wahlkampf gestartet und Plakate aufgestellt. Es wird vielfach von einer Schicksalswahl der Zukunft Europas gesprochen. Höchste Zeit, dass auch wir wieder auf die Straßen gehen und mit Bürgerinnen und Bürgern Werte, Gesellschaft und Politik diskutieren.

Doch neben dem Lob für das Friedensprojekt Europa gab es auch viel Kritik. Vor allem NichtwählerInnen haben darauf hingewiesen, dass die Europawahl nicht präsent ist auf den Kanälen, die sie nutzen, und dass einfach Informationen dazu fehlen, worum es bei dieser Wahl eigentlich geht. Was darf das Europäische Parlament denn überhaupt bestimmen? Welche Rolle nimmt es in unserer europäischen Demokratie ein? Diese Fragen blieben für viele lange ungeklärt und eine Gesprächspartnerin wies auf die fehlende Sichtbarkeit der PolitikerInnen des Europäischen Parlaments hin: „Die Politiker, die zur Wahl stehen, sollten bürgernaher und präsenter sein“. In unseren Gesprächen konnten wir aber dazu anregen, sich damit nochmal mehr auseinanderzusetzen, bald den wahl-o-mat zu nutzen und Freunde und Familie zum Wählen aufzurufen.

Sowohl bei diesem Einsatz wie auch vor vier Wochen hat sich gezeigt, dass viele Menschen Interesse an der EU haben und ihre Bedeutung auf unseren Alltag erkennen. Gleichzeitig zeigen Zitate wie das letzte, dass sowohl Politik als auch Medien nicht genug Informationen bereitstellen, was eigentlich passiert. Nun hat der Wahlkampf begonnen, 4 Wochen Aufmerksamkeit alle 5 Jahre sind aber etwas spärlich. Deswegen sind wir von unserem Ansatz überzeugt und erachten es als Zukunftsprojekt, solche Gespräche auch weiterhin zu führen, selbst wenn keine Wahl direkt vor der Tür steht.

Bildunterschrift: Sascia und Mandy setzen sich viel für ihren Stadtteil ein, wünschen sich aber mehr Unterstützung von Politik und Verwaltung. Für sie zählt, was vor Ort passiert und sie fragen sich, wie die EU sie dabei unterstützen kann.

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